Präsentationen kurz und interessant gestalten
Moderne Schülerpräsentationen müssen nicht unbedingt stundenfüllend sein. Es reichen auch mal 1–3 Minuten. Bei einem Elevator-Pitch steht im Vordergrund, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse auf den Punkt bringen. Dabei zählt die Kürzung des Vortrages auf die Kernaussagen. Diese Kernaussagen werden kurz, verständlich und prägnant erklärt.
Genau das macht den Elevator-Pitch KI-resistent: Wer seine Ergebnisse live und frei in wenigen Minuten auf den Punkt bringen muss, kann diese Leistung nicht an eine KI auslagern – der Vortrag zeigt, was die Schülerinnen und Schüler selbst verstanden haben.
Ein Rahmen des Elevator-Pitches kann das AIDA-Prinzip darstellen, welches ich in einer Infografik kurz und knapp zusammengefasst habe.
Das AIDA-Prinzip kommt eigentlich aus der Werbung. Der findige und umtriebige Werbefachmann Elias St. Elmo Lewis entwickelte 1898 das AIDA-Prinzip, welches die vier Phasen einer Kaufentscheidung beschreibt (Händlerbund o. J.). Das AIDA-Prinzip wird auf der unten angeführten Grafik dargestellt.
Die 4 Phasen lassen sich mit folgenden psychologischen Mustern umschreiben:
- Attention: Der erste Eindruck entscheidet.
- Interest: Interesse weckt man durch die Ansprache der intrinsischen Motivation des Zielpublikums.
- Desire: Das Interesse muss zu einem Bedürfnis des Zielpublikums werden. Das Zielpublikum erkennt den Wert für sich selbst. Es entsteht eine emotionale Bindung an das Produkt.
- Action: Die Vorstellung endet in einem Call to Action. Das ist der wichtigste Punkt dafür, dass der Vortrag im Kopf bleibt.
Diese Phasen können den Schülerinnen und Schülern als Hilfe zur Gestaltung von Vorträgen (z. B. eines Elevator-Pitches) an die Hand gegeben werden.
Wie ein Elevator-Pitch konkret aufgebaut ist, zeige ich im nächsten Beitrag.
Quelle
Händlerbund (o. J.): Glossar: AIDA-Prinzip. ohn.haendlerbund.de/glossar/aida-prinzip (abgerufen am 25.10.2026).
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