Am Bienenstand

Imkerei

Einblicke in wesens- und artgerechte Zucht- und Betriebsweise mit viel neuem Lernpotenzial

VSH+-Pflegeverhalten bei diesem Carnica-Volk (opened Broot)

Naturbauwaben: So bauen die Bienen ohne Vorgaben

sich putzende Italienerin am Flugloch

LOFFENAU WIRD ZUM FORSCHUNGSSTANDORT

Gemeinsam im Ländle gegen die asiatische Hornisse

Seit dem 22.09.2026 ist Loffenau Forschungsstandort des Bieneninstitutes der Universität Hohenheim. In einem Länderverbundprojekt forschen fünf Bundesländer gemeinsam gegen die Ausbreitung der asiatischen Hornisse.

Loffenau ist mit meinem Stand zum Citizen-Science-Forschungsobjekt der Hohenheimer Bienenforscher geworden. Im Zuge dieser Forschung konnte ich die hauptverantwortliche Forscherin Frau Wiedemann persönlich kennenlernen. Schon das erste Treffen am Stand versprach eine sehr gute Zusammenarbeit. Momentan sind vier Völker der italienischen Biene (A. mellifera ligustca) im Brennpunkt der Forschung. Neben dem Kontrollvolk ohne Fluglochhindernis werden an drei Völkern Bewuchs, ein Plastikmaulkorb und ein Holzmaulkorb getestet.

Die folgenden fünf Länder teilen sich die immense Forschungsarbeit:

Forschungsinstitut Aufgabe
Landesanstalt für Bienenkunde Hohenheim (Baden-Württemberg) Test von Schutzmaßnahmen für Honigbienenvölker, insbesondere von Maulkörben • Ermittlung von Schadschwellen • Modellierung der Ausbreitung von V. velutina und deren Effekt auf die Bienenvölker
Bayrische Landesanstalt für Wein und Gargenbau (Bayern) Untersuchungen zur Volksentwicklung und -verhalten • Attraktivitäts- und Wahlversuche mit verschiedenen Ködern  • Infektionsversuche mit Pathogenen (z.B. Bienenviren) an V. velutina-Individuen 
Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (Hessen) Frühzeitiges Aufspüren von Nestern der Asiatischen Hornisse: Optimierung der Nestdetektion • Test verschiedener Lockreize (visuell, akustisch und olfaktorischer Signale) • Locksubstanzen zur Lenkung der Nestgründung – Untersuchung der Schlüsselreize die V. velutina Königinnen dazu veranlassen einen Ort für die Primärbestgründung zu wählen .
Fachzentrum Bienen und Imkerei (Rheinland-Pfalz) GIS-gestützte Analysen von Primär- und Sekundärneststandorten • Untersuchung betro ener Honigbienenvölker (inkl. Pathogenbelastung und weiterer Parameter) • Analyse des Nahrungsspektrums von V. velutina 
Landwirtschaftskammer (Nordrhein-Westfalen) Gesamtkoordination des Projekts und der beteiligten Partner  • Wissenstransfer • Entwicklung einer einheitlichen Definition von Schadbildern auf Basis aller Projektergebnisse

Nähere Infos finden sich auf den Seiten der Landesanstalt für Bienenkunde: https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/please-change-url-alias-206159205.