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Und es war doch ein anderer ...

Einjährige-Fremdschwarmkönigin Eine schöne schlanke Königin (nicht meine) im frisch gefangenen Schwarm. Ich schätze sie aus dem letzten Jahr, daher wurde sie gründlich mit Rot von mir eingepinselt. Man sieht sie hier etwas unglücklich im Zeichnungsrohr.

letzten  Wie versprochen berichte ich heute von der ersten Durchschau des vor 3 Tagen gefangenen Schwarms.

Es war doch eine andere!

Mit der ersten Durchsicht habe ich eine schöne schwarze Königin mit braunen Binden finden können. Es war definitiv nicht meine, die hier ausgezogen ist. Sehr deutlich zeigte sich ihr schlanker Körper. Königinnen nehmen ab, um für den Flug in ein neues Heim etwas leichter zu sein.

Eine schöne schlanke Königin (nicht meine) im frisch gefangenen Schwarm. Ich schätze sie aus dem letzten Jahr, daher wurde sie gründlich mit Rot von mir eingepinselt. Man sieht sie hier etwas unglücklich im Zeichnungsrohr.

Das Zeichen der Königin

Ich schätzte, dass die Königin letztes Jahr geschlüpft sein musste. Bei Schwärmereien ziehen immer die älteren Königinnen mit der Hälfte des Volkes und der Hälfte der Honigvorräte aus. Daher zeichnete ich Sie rot.

Ich zeichne meine Königinnen eigentlich immer in der Hand. Dabei versuche ich die Zeit durch die Zeichnung in meiner Hand so kurz wie möglich für die Königin zu halten um zu viel Stress für die Königin zu vermeiden. Diese Königin war jedoch sehr sehr unruhig zwischen meinem Zeigefinger und Daumen. Sie versuchte sich immer wieder mit aller Kraft aus der Zeicnungsklaue herauszulösen. Durch das gezappele hab ich leider die Mitte ihres Brustschildes verpasst und es ging ein wenig daneben.

Das darf uns aber nicht Stören: Gezeichnet ist gezeichnet.

Um den Fablack bzw. den Opalplättchenleim bei der Zeichnung mit Opalplättchen trocknen zu lassen, werden meine Königin kurz nach der Zeichnung immer im Zeichnungsrohr zwischengeparkt, bis der Lack bzw. der Kleber vollständig getrocknet ist. Die Farbspuren am Zeichnungsrohr kommen von sehr vielen unruhigen Königinnen, die in diesem Zeichnungsrohr schon verweilen durften.

Kampf der Varroa

Da ich nun sicher war, dass es keine meiner Königinnen war, die auszog, es sich tatsächlich um das gleiche Phänomen wie letztes Jahr handelte, beschloss ich noch am heutigen Tag die Varroabehandlung mit Oxalsäure für diesen Schwarm durchzuführen.

Für die Oxalsäurebehandlung wird eine 3,5%ige Oxalsäurelösung hergestellt und diese mit einem handelsüblichen Blumensprüher auf die Bienen oder in die Wabengassen von oben und unten gesprüht. Dabei gilt gute Durchnässung der Bienen, aber nicht tropfnass. Ich sprühte 64 mL Oxalsäure für diese Behandlung ins Volk.

Bei Gelegenheit veröffentliche ich noch einen Artikel über die Oxalsäurebehandlung im EduBereich dieser Visitenkarte.

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Alles Käse
Überredet!

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Donnerstag, 13. Juni 2024
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